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Richard Molke (* 1954)
Maler, Aktionskünstler, Illustrator


Bildergalerie * Links

Ansicht Saulgau bei Tag Richard Molke (eigentlich Herrmann Christian Richard Molke) wurde am 17. Januar 1954 in Schötmar (Lippe/Nordrhein-Westfalen) geboren. Er verbringt eine naturverbundene Kindheit in dem ostwestfälischen Dorf Wittighöferheide und beginnt früh zu zeichnen und malen. 1961 - 1973 Besuch der Volksschule und des Gymnasiums in Saulgau, Schüler von Carl Pflüger und Irmela Marstaller. 1974 - 1975 Soldat. Von 1976 - 1977 macht Molke eine Buchhändlerlehre in Konstanz und arbeitet einige Zeit in diesem Beruf. Das Frühwerk ist geprägt von Neodadaismus, Konkreter Poesie, Pop- und Op-Art. Ab 1975 ausgedehnte Kunstreisen nach Frankreich, Finnland, Polen, Spanien, Portugal, Schottland, Italien und Griechenland. In den 1980er Jahren schlägt sich Molke - nach längerer Arbeitslosigkeit - als Hilfsarbeiter in Fensterputzfirmen, in der Schuhfabrikation, im Hüpfburgenverleih und in einer Sargtischlerei durch und betätigt sich als Straßenmusiker. Mehr und mehr wendet er sich der Aquarellmalerei zu, u.a. auch beeinflusst durch seine langjährige Freundschaft mit dem Meßkircher Nebenerwerbsdichter Friedbert Kowalsky, den er 2008 protraitiert. Zahlreiche Landschaftsbilder (vorwiegend Ansichten seiner oberschwäbischen Wahlheimat), Portraits und Stillleben entstehen. Angeregt durch die Zusammenarbeit mit der Frenkenbacher LyrikerIn Elvira von Seydlitz lebt Molke seit 2003 in Frenkenbach, wo er als Heimatphotograf und freischaffender Künstler arbeitet. Am 13. Juni 2004 begründet Molke zusammen mit der DichterIn und einigen Mitgliedern der Elvira-von-Seydlitz-Gesellschaft die Trafographie.
Von Anfang an ist Molke ein großer Bewunderer des lippischen Malers Emil Schulz-Sorau, der ihn wie kein anderer inspiriert und beeinflusst. Von Schulz-Sorau lernt er die kontrastreiche Konturierung und den Einsatz des Lichts in seinen Aquarellen. Mit der Saulgauer Malerin Cornelia v. Grauhaar verbindet ihn eine jahrzehntelange Künstlerfreundschaft, die sich im Werk beider wiederspiegelt.
Neben der Kunst befasst sich Molke als Multiinstrumentalist stets auch mit der Musik. Im Jahr 2009 beginnt er mit der Komposition der diatonischen Dichtung Die Frenke, die bisher freilich Fragment geblieben ist.
Richard Molke ist Kleinformater. Nur wenige Bilder aus dem Frühwerk sind größer als das Postkartenformat. Molke sieht sich damit in der Tradition von Hieronymus Bosch, Albrecht Dürer, Wilhelm Busch, Carl Spitzweg, Tove Jansson und Carl Barks. Originalzitat: "Die Welt ist so klein und eng geworden, daß man kaum noch einen Fuß auf den Boden kriegt. Wo ist da noch Platz für große Bilder?"
Quellen: eigene Recherchen



Bildergalerie
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Oberschwaebische Landschaft beim Sturmtief Jeanette
Sturmtief Jeanette
Aquarell 14,7 x 10,4
2002
Saulgau bei Tag
Saulgau bei Tag
Aquarell 14,7 x 10,4
1994
Im Ried
Birkenweg im Ried
Aquarell 14,7 x 10,4
2005

Die radelnden Nonnen vom Kloster Siessen

Carpe diem Bad Saulgau
Aquarell 14,7 x 10,4
2005
Nach einer vergriffenen Ansichtskarte aus dem Gedächtnis gemalt, Motiv: Am Sießener Bach


Die Schuetzenstrasse, Zeichnung
Die Schützenstraße
Zeichnung 20,5 x 29,5
1966
Die Schuetzenstrasse, Linolschnitt
Die Schützenstraße
Linolschnitt 22,5 x 40
1966

Die schwarze Wolke, Computeranimation Die schwarze Wolke Die schwarze Wolke 1 Die schwarze Wolke 5 Die schwarze Wolke 3 Die schwarze Wolke 4
Die schwarze Wolke
Computeranimation
1999

Variationen auf das Lied "Es geht ein dunkle Wolk herein" (aus dem 30jährigen Krieg):
Es geht ein dunkle Wolk herein, mich deucht es wird ein Regen sein
Ein Regen aus den Wolken wohl in das grüne Gras
Und kommst du, liebe Sonn, nit bald, so weset alls im grünen Wald
Und all die müden Blumen die haben müden Tod
Es geht ein dunkle Wolk herein, es soll und muß geschieden sein
Ade, Feinslieb, dein Scheiden macht mir das Herze schwer.

Fasnet

Doraus Detnaus
Aquarell 21 x 30
1964


ALVARO
Alvaro
Aquarell 10,4 x 14,7
2003
Alexandra
Alexandra
Aquarell 10,4 x 14,7
2002
Joaquin
Joaquin
Aquarell 10,4 x 14,7
2003

Wils
Wils
Aquarell 10,4 x 14,7
2003
Don Jorge
Don Jorge
Aquarell 10,4 x 14,7
2003
Beethoven
Beethoven
Aquarell 10,4 x 14,7
2002

Rudolf Steiner
Rudolf Steiner
Aquarell 10,4 x 14,7
2002
Goethe
Goethe
Aquarell 14,7 x 10,4
2001
Friedbert Kowalsky
Friedbert Kowalsky
Mauszeichnung 7 x 12
2008

Christian Morgenstern

Christian Morgenstern
Linolschnitt 21 x 21
1967


Pfingsten gehts am ringsten

Pfingsten
Aquarell 10,4 x 14,7
2003


This land is your land
This land is your land
Aquarell 14,7 x 10,4
undatiert (ca. 1997)
This land is my land
This land is my land
21 x 15
1994
Richard Molke stellte die beiden Aquarelle nachträglich als Illustrationen für das gemeinsame Poesie-Projekt
B 32 - Eine Straße geht durch Saulgau
zur Verfügung - ein lyrisches Multimedia-Ereignis der beiden KünsterInnen Herzog von Oberschwaben (Text) und Elvira von Seydlitz (Stimme) aus dem Jahr 1982, bei dem Molke Koordination, Tontechnik und Photografie übernahm. Das Aquarell 'This land is my land' ist Molkes Interpretation eines Bildes von Emil Schulz-Sorau - eine Hommage an den großen lippischen Maler.



Terra Nigra 1

Terra Nigra 1
Dual-Aquarell 46 x 56
1970
Terra Nigra 2

Terra Nigra 2
Dual-Aquarell 37 x 37
1970
Terra Nigra 3

Terra Nigra 3
Dual-Aquarell 37 x 37
1970
Terra Nigra 4

Terra Nigra 4
Dual-Aquarell 43 x 53
1970
Alle vier Bilder sind Johannes R. gewidmet. Die vom Saulgauer Avantgarde-Künstler J.R. entwickelte Dual-Aquarell-Technik basiert auf einem abgewrackten Dual-Plattenspieler (Bedingung: Motor muss den Plattenteller noch antreiben können), auf dessen durch ein Stück Pappe oder dünnes Sperrholz vergrößerten Teller ein Blatt Papier geheftet wird. Die Farbe wird mit einem Pinsel auf das rotierende Papier aufgetragen oder aufgekleckert, woraufhin sich kreative Zentrifugalkräfte entfalten. Da das Verfahren nicht patentiert wurde, kann die JR-Methode auch heute noch nachgeahmt werden. Statt eines Plattenspielers kann auch ein anderer Motor verwendet werden. Aufpassen, daß man/frau sich bzw. Wände und Möbel dabei nicht total einsaut!
Der Titel 'Terra Nigra' der Bilder geht auf eine Saulgauer 70er-Jahre-Rockband (Underground, Progressive, Psychedelic) gleichen Namens zurück.



Wagenhausener Installationen

Die Wagenhausener Installationen
Aktionskunst, Happening (zus. mit E.v.Seydlitz)
undatiert (ca. 1971)

Die Wagenhausener Installationen sind ein frühes Dokument der Zusammenarbeit Molkes mit der Frenkenbacher LyrikerIn Elvira von Seydlitz. Sie sind undatiert, können jedoch mit ausreichender Sicherheit dem Jahr 1971 zugeordnet werden. Die Wagenhausener Installationen fanden in der Nähe des gleichnamigen Saulgauer Teilorts Wagenhausen (Sießemer Säge) statt und wurden auch dort aufgezeichnet.


'Abwehrkraefte

Endorphine schützen Saulgau
Aquarell 27,7 x 21
1971


Links

Die Frenke - Diatonische Dichtung von Richard Molke
Entstehung und Entwicklung des Werks in Wort und Ton

Sandburgen der Welt
Sandige Impressionen von Richard Molke

Sternstunden der Trafographie (Mitbegründer)
Europaweite Dokumentation von Trafohäuschen

Saulgau im Bild (Mitwirkung)
Alte und neue Photographien von Saulgau

Die Wagenhausener Installationen (Mitwirkung)
Dokumentation des Happenings von 1971

B 32 - Eine Straße geht durch Saulgau (Mitwirkung)
Illustrationen und Fotos zum Poesie-Projekt mit Herzog von Oberschwaben und Elvira von Seydlitz

GROBUSCHL - Das Große Bunte Schlagerlexikon (Mitwirkung)
Die tollsten Schlager aller Zeiten im Spiegel der zeitgenössischen Illustration

Starportraits der Welt (Mitwirkung)
Famous Pictures of Famous Musicians

Kunst und Literatur (Mitwirkung)
Illustrierte Ausgabe der großen deutschen Klassiker

Rudolf Steiner und die innere Schleife (Mitwirkung)
Illustrierte Gedichte und Gespräche

Kunst und Gesundheit (Mitwirkung)
Ganzheitliche Online-Galerie zur Erhaltung der Vitalität

Kleines Panoptikum der Sakralkunst (Mitwirkung)
Devotionalien im Spiegel klerikalen Brauchtums



Copyright
© Copyright Richard Molke
Wirtschaftlicher Mißbrauch der Bilder verboten

Schönes Saulgau
wird präsentiert von
Elvira von Seydlitz und dem guten alten URL-König

Feuer und Flamme fuer die Poesie

Wer reitet so spaet

Logo: Cornelia von Grauhaar
Hintergrundgraphik: Richard Molke

Stand: 4. Mai 2014

Carpe diem